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Posts mit dem Label "Wissensorganisation" werden angezeigt.

Warum ich beim Investieren dem Durchschnitt vertraue – und bei KI meinen Vorsprung suche. Blog#286

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In meinem Ruhestand verfolge ich bei meinen Finanzen eine bewusst einfache Strategie: ein global breit diversifiziertes Aktien-ETF-Portfolio. Ich versuche nicht, den Markt zu schlagen, sondern akzeptiere bewusst die Marktrendite. Bei meiner täglichen Arbeit mit Künstlicher Intelligenz und meinem persönlichen Wissensmanagement in Obsidian tue ich dagegen genau das Gegenteil: Hier suche ich gezielt nach dem größtmöglichen persönlichen Mehrwert und versuche, die Möglichkeiten dieser Technologien für mich optimal zu nutzen. Auf den ersten Blick wirkt das inkonsequent.  Tatsächlich folgen beide Strategien demselben ökonomischen Prinzip: Ressourcen sollten dort eingesetzt werden, wo sie den größten zusätzlichen Nutzen stiften. Bei meinen Finanzen bedeutet das, Komplexität und Aufwand bewusst zu reduzieren und mich mit der Marktrendite zufriedenzugeben. Bei KI und Wissensmanagement lohnt sich dagegen der zusätzliche Aufwand, weil er meine eigene Produktivität, mein Lernen und meine Möglic...

Wissen sammeln ist noch kein Verstehen – wie echtes Verständnis entsteht. Blog#284

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Wir alle kennen dieses trügerische Gefühl der Produktivität: Man liest einen faszinierenden Artikel oder eine wissenschaftliche Publikation, speichert das Dokument ab, markiert die wichtigsten Absätze und legt alles sauber ab. Das erzeugt leicht das befriedigende Gefühl, etwas geleistet und Wissen erworben zu haben. Doch das ist eine Falle: Informationen zu sammeln ist noch kein Lernen . Der Grund dafür ist simpel: Sammeln ist bequem. Es erfordert wenig kognitive Auseinandersetzung. Die eigentliche Arbeit beginnt erst dort, wo wir versuchen, das Gelesene aus dem Gedächtnis abzurufen, Zusammenhänge herzustellen und die eigenen Vorstellungen zu überprüfen. Eine gefüllte Festplatte versteht genauso wenig wie ein volles Bücherregal. Der bloße Besitz von Informationen und das Ansammeln isolierter Datenpunkte hat mit echter Erkenntnis noch nichts zu tun. Wir verwechseln oft das Wiedererkennen von Textstellen mit der Fähigkeit, Konzepte wirklich zu durchdringen. Wenn uns ein Sachverhalt nach ...

Mit Großen Sprachmodellen (LLMs) systematisch Neues lernen. Blog#282

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Große Sprachmodelle (LLMs) sind mehr als Werkzeuge zum Suchen oder Formulieren. Richtig eingesetzt, können sie das Lernen unterstützen: ein neues Themengebiet strukturieren, geeignete Quellen auffindbar machen, Dokumente vergleichen, Verständnislücken sichtbar machen, eigene Argumente kritisch prüfen und neue Perspektiven eröffnen. Für mich hat sich dadurch die Art verändert, wie ich mir neues Wissen aneigne. Wenn ich mich heute in ein unbekanntes Thema einarbeite, nutze ich vor allem die beiden KI-Modelle " Gemini " und " NotebookLM " – allerdings mit unterschiedlichen Aufgaben: Gemini dient mir als strukturierender Lernplaner, strenger Prüfer und intellektueller Sparringspartner, während ich NotebookLM als Rechercheassistenten zur gezielten Auswertung vorab ausgewählter Fachliteratur einsetze. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst viele Informationen zu erhalten. Die Hoffnung ist vielmehr, aus Informationen ein echtes Verständnis zu entwickeln – a...

Was KI nicht ersetzen kann: 12 Prinzipien für echten Mehrwert im KI-Zeitalter. Blog#273

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Künstliche Intelligenz wird kontinuierlich besser darin, Wissen zusammenzufassen, Texte zu schreiben, Bilder zu erzeugen und komplexe Zusammenhänge zu erklären. Was gestern noch Expertenwissen erforderte, gelingt heute oft mit einem einzigen Prompt. Und genau deshalb verschiebt sich der eigentliche Wettbewerbsvorteil des Menschen. Nicht mehr der Zugang zu Informationen entscheidet über Qualität, sondern die Fähigkeit, Informationen kritisch zu bewerten, sinnvoll zu verknüpfen und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die folgenden zwölf Prinzipien zeigen, wie das im KI-Zeitalter gelingt. 1. Nutze konsequent Primärquellen Verlasse dich auf Originaldaten statt auf Informationen aus zweiter oder dritter Hand. Ob wissenschaftliche Studien, primäre Dokumente oder Experteninterviews: Nur direkt an der Basis findest du jene entscheidenden Nuancen und Kontexte, die in groben Zusammenfassungen oft verloren gehen. Ein exzellentes Ergebnis erfordert immer ein exzellentes Ausgangsmaterial. 2. Schä...

Effektive Wissensorganisation: Eine Einführung in die „Building a Second Brain“ Methode! Blog#80

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In der heutigen Welt voller Informationen ist es entscheidend, effektive Methoden zur Organisation von Informationen und Aufgaben zu finden. Eines dieser innovativen Konzepte ist "Building a Second Brain" (kurz BASB), entwickelt von Tiago Forte. Seit über einem Jahr wende ich diese Methode täglich an und bin Tag für Tag von ihrer beeindruckenden Effektivität begeistert! In diesem Blogartikel beschreibe ich kurz, wie diese Methode funktioniert und wie sie dir dabei helfen kann, Informationen, Ideen und Gedanken effektiv zu organisieren, zu speichern und darauf zuzugreifen. Was ist Building a Second Brain (BASB)? Building a Second Brain, oft als "BASB" abgekürzt, ist eine Methode, die entwickelt wurde, um Wissen und Ideen effektiv zu erfassen, zu organisieren und zu nutzen. Hierbei handelt sich nicht um ein buchstäbliches zweites Gehirn, sondern vielmehr um einen systematischen Ansatz, der dazu dient, dein Denken und deine Kreativität zu fördern. Tiago Forte beschreib...