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Arzneimittelentwicklung: Warum Innovation immer teurer wird – Eroom’s Law bei Small Molecules. Blog#249

Wir alle hoffen auf wirksamere und besser verträgliche Medikamente – gegen Krebs, Alzheimer, seltene Erkrankungen oder Volkskrankheiten wie Diabetes. Gleichzeitig wird die Entwicklung neuer Arzneimittel im Mittel immer langsamer, riskanter und teurer. Dieses Spannungsfeld beschreibt Eroom’s Law: Trotz rasanter Fortschritte bei Methoden, Daten und Technologie sinkt die Zahl der Neuzulassungen pro investiertem (inflationsbereinigtem) F&E-Dollar langfristig. Kurzfazit Fokus dieser Serie: Small Molecules (hier definiert als kleine organische Wirkstoffe < 800 Dalton). Eroom’s Law: Die Zahl neu zugelassener Wirkstoffe pro investierter F&E-Summe halbiert sich grob alle ~9 Jahre; für 1950–2010 wird ein Rückgang um etwa Faktor ~80 berichtet. Kernmechanismus: Nicht „zu wenig Ideen“, sondern zu viel späte Unsicherheit: Klinische Fehlschläge – besonders dort, wo Wirksamkeit im Menschen erstmals sauber belegt werden muss – dominieren Zeit und Kosten. Hebel: Produktivität steigt vor alle...