Oberflächennahe Geothermie: Effizient heizen mit der Wärme aus dem Boden. Blog#257
Geothermie wird im Alltag oft mit tiefen Bohrungen und heißem Gestein verbunden. Im Gebäudebereich ist damit jedoch meist die oberflächennahe Geothermie gemeint: die Nutzung der über das Jahr relativ konstanten Temperaturen im Untergrund. Während die Außenluft im Winter stark abkühlt, bleibt das Erdreich in größerer Tiefe deutlich stabiler. Das ist für Wärmepumpen technisch vorteilhaft, weil sie dadurch mit einer gleichmäßigeren und meist günstigeren Wärmequelle arbeiten können. Warum das Erdreich energetisch so interessant ist Wer an Heizen denkt, denkt meist zuerst an Brennstoffe, Strom oder vielleicht an die Außenluft als Wärmequelle. Das Erdreich wird dagegen oft unterschätzt. Dabei besitzt es eine Eigenschaft, die aus thermodynamischer Sicht äußerst wertvoll ist: Es reagiert deutlich träger auf jahreszeitliche Temperaturschwankungen als die Luft. Schon ab einer Tiefe von etwa 10 bis 15 Metern verliert die Witterung an der Oberfläche weitgehend ihren direkten Einfluss. In Deutschla...